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allyson

Administrator

Beiträge: 5 851

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Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Heidelberg

1

Dienstag, 15. Juni 2010, 12:35

Umfrage: Welche psychischen Symptome habt Ihr nach unverträglichem Essen?

Umfrage

Welche (psychischen) Symptome habt Ihr nach unverträglichem Essen?

Liebe Community

Nach Ihren Anregungen haben LIbase-Mitglied Blaehstop und ich eine Umfrage zu dem Thema "Psychische Symptome nach unverträglichem Essen" entwickelt und hoffen jetzt auf zahlreiche Teilnahme.

Ihr könnt natürlich anonym nur die Umfrage mitmachen aber auch sehr gerne in die Diskussion einsteigen!

Literaturhinweise zu diesem Thema sind übrigens immer willkommen!

Liebe Grüße,
allyson&Blaehstop

NEWS: FAQ

Spenden in Prozent: 28%

Anteil der bereits rekonstruierten Beiträge: 41%


soushi

Foren Kaiserin

Beiträge: 2 472

Geburtstag: 3. Mai

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Letztes Dorf am Ende einer anderen Welt

2

Dienstag, 15. Juni 2010, 13:53

Hallo Ihr Beiden,

joa, dann gleich mal ne Frage von mir, zur Sicherheit.....bezieht sich die Umfrage nur auf Fructose oder vllt. doch generell auf alles Unverträgliche *schief grinz* ?

Liebe Grüsse

Soushi
Meine Aussagen beruhen auf Selbsterfahrung u. erworbenem Wissen und ersetzen in keinem Fall den Rat eines Arztes. Es handelt sich ausschl. um eine Laienmeinung!!!





Antaris

Fleissiges Ehrenmitglied

Beiträge: 892

Geschlecht: Weiblich

3

Dienstag, 15. Juni 2010, 14:45

Ich hatte schon alles einmal, dass wechselt sich immer ab.
Gruß Antaris

Sani

Foren Göttin

Beiträge: 4 386

Geburtstag: 24. März 1986 (24)

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Waldviertel, Niederösterreich

4

Dienstag, 15. Juni 2010, 15:55

joa, dann gleich mal ne Frage von mir, zur Sicherheit.....bezieht sich die Umfrage nur auf Fructose oder vllt. doch generell auf alles Unverträgliche *schief grinz* ?
Für nur FM spricht: der Thread ist im FM-Board.
Gegen nur FM spircht: Ally hat es nicht extra erwähnt.
Soushi, du kannst es dir jetzt aussuchen :P .

Lg, Sani
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Blaehstop

Foren Elite

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5

Dienstag, 15. Juni 2010, 20:34

Ups- Symptome für Alle

ursprünglich hatte ich gedacht eine Umfrage zu machen für die, die nicht bereits durch FM aus der Psych-Nummer raus sind. Soll heißen, man kann diese Probleme auch durch andere Ursachen bekommen, als durch die in der Literatur beschriebenen Wechselwirkungen zwischen Serotonin und Tryptophan. Ursache derzeit noch unbekannt.

Vielleicht bringt es den ein oder anderen Mitleser/In dazu diese Geschichten als Symptom überhaupt erst mal wahr zu nehmen.

Oder erleichtert es damit um zu gehen.

Oder darüber zu sprechen. Oder es auch beim Arzt zu thematisieren, was wir scheinbar gerne vermeiden.

Wünschenswert für mich wären tatsächlich Studien hierzu. Ich kenne obige Probleme sehr gut, habe allerdings keine FM/FI- soweit ich weiß.

Ist ja auch egal, ich kann sie mit LM auslösen, die nichts mit Fruktose zu tun haben. Das kann ich definitiv sagen. Und es geschieht halt auch, wenn ich diese Sachen zu mir nehme, obwohl sie in dem LM oder NEM nicht aufgeführt sind als Inhaltsstoff, dennoch aber drin stecken... bei Nachfrage beim Hersteller oder so. Es kann dann gar nichts mit der Psyche zu tun haben, also dem Lauern auf Symptome- oder der Angst davor.

:thumbup:
Gruß BS

***Es handelt sich hierbei um eine Laienmeinung und berught auf eigenen Erfahrungen und angelesenem Wissen. Bei Beschwerden unklarer Genese empfehle ich einen Facharzt-Besuch.***

Hikari17

Frisches Ehrenmitglied

Beiträge: 208

Geburtstag: 19. März 1986 (24)

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Worms

6

Mittwoch, 16. Juni 2010, 07:27

So, bei mir sind das vor allem depressive Verstimmungen. Fühlt sich dann alles so sinnlos an. Vor allem nach Zuckerkonsum (andere Fructose esse ich meist nicht willentlich mit Fructosin, höchstens mal Pilze. Außerdem hab ich dann häufig Wortfindungsstörungen.

Ich hab mir fest vorgenommen, nie wieder Zucker zu essen (auch mit Fructosin nicht). Die "Nebenwirkungen" beim letzten Mal waren total ätzend. Habe Stevia entdeckt und ausprobiert und bin von dem total süßen, aber gar nicht aufdringlichen Geschmack total begeistert ^^ Aber das gehört in ein anderes Thema.
Ich will nicht noch mehr abnehmen! Tipps zum Zunehmen sind gerne willkommen.

IchWillSchokolade

Ehrenmitglied

Beiträge: 428

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Wohnort: Bielefeld

7

Mittwoch, 16. Juni 2010, 08:40

Depressive Verstimmungen kann ich bei mir speziell nach dem Genuss von Schokolade festmachen (tippe deshalb Zucker, habe es aber noch nicht speziell ausgetestet), diese macht sich dann spätestens den nächsten Tag bemerkbar, gekoppelt mit starken typischen PMS-Symtomen (Gereiztheit, Stimmungsschwankungen ...),welche ich so nicht einmal in besagter PMS-Zeit habe. Diese bleiben dann ca. drei Tage - dies ist jedenfalls die Spanne, welche mir bewusst auffällt.

Ansonsten kann ich derbe Defizite im Bereich der Aufmerksamkeit/ Konzentration/ Vigilanz bei mir feststellen - dort hinzu packe ich auch meine Wortabrufstörungen, welche zur Zeit wieder schlimmer werden. Da ich versuchte, wieder etwas mehr Gemüse (und dummerweise, angefixt durch das Forum, auch Obst in Form von Bananen) in mein Leben einzubauen und am Testen war bzw. viel Rharbarber gegessen habe, glaube ich schon, einen derzeititgen Zusammenhang festmachen zu könne. Das Sprachverständnis leidet auch. Vergeßlichkeit macht sich bemerkbar. Doch wie gesagt, dies ordne ich bei mir alles unter den Punkt Aufmerksamkeit ein.
(Wenn ich es nicht besser wüsste, käme man an schlimmen Tagen fast auf die Idee, es wären anfängliche dementielle Prozesse.)

Das in Watte gepackt kenne ich sehr gut, nur nenne ich es immer "weichgespült" oder "weichgezeichnet" ;o). Es gibt aber auch noch den Zustand des "umgestülpten Aquariums" (die runden, welche man in den Comics immer mit einem Goldfisch sieht) auf dem Kopf - doch dies hatte ich schon lange nicht mehr, eigentlich nur in den richtig heftigen Zeiten vor der Diagnose.
Die innere Unruhe und ein inneres Vibrieren habe ich oft - von Zeit zu Zeit gekoppelt mit dem weichgespülten Zustand. Hier klopft dann ab und zu der Verdacht einer HI an ...

Man wird eben auch nicht jünger, breitgrins und kopschüttel.
Liebe Grüße,
IWS

Blaehstop

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8

Donnerstag, 17. Juni 2010, 16:17

Ich finde es erstaunlich und interessant, was so zusammen kommt. Vielen Dank für die bereits abgegebenen 53 Stimmen und die zahlreichen Berichte. Das ist in meinen Augen repräsentativer, als so manche Umfrage- genannt Studie-, die wir zum Beispiel für "Aktivi*" oder sonstige Produkte, auch kosmetischer Art- verkauft bekommen. :thumbup:
Gruß BS

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fitnesshase

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Wohnort: Oberhausen

9

Freitag, 18. Juni 2010, 09:25

Also bei mir ist es so,dass ich total schlecht gelaunt und gereizt bin,wenn ich etwas flasches gegessen habe ABER es kommt bei mir höchstwahrscheinlich eher davon,dass ich mich dann mit Blähungen Blähbauch usw sooo schrecklich fühle und mich am liebsten zu hause vergraben würde bis wieder alles OK ist.

Also direkte Auswirkungen auf die Psyche kann ich nicht feststellen.
FI, LI und andere Kleinigkeiten, die mir aber nicht den Spaß am Essen nehmen können :P

zeitseglerin

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Wohnort: kreis steinburg

10

Freitag, 18. Juni 2010, 10:38

Fruktose "Genuss" und Auswirkungen

Schließe mich Fitnesshase an- wenn ich "stärkere Bauchprobleme" habe (Bauchweh, Blähungen, Durchfall) bin ich gereizt, möchte meine Ruhe haben und werde außerdem extrem müde. Ich fühle mich dann kaum belastbar.
Bei leichteren Anzeichen, die allmählich "als zu mir gehörend" zu akzeptieren versuche, bin ich noch aktiv und unter Menschen, so gut es geht. Seit ich das mache, habe ich das Gefühl wieder mehr Lebensqualität zu erleben.
Auf die Frage "wie geht es Dir" antworte ich meist: gemessen an meiner persönlichen Skala inzwischen ganz gut.

Blaehstop

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11

Freitag, 18. Juni 2010, 11:17

hallo Zeitseglerin,

so unterschiedlich sind unsere Wahrnehmungen. Und die Einordnungen der Symptome.

Fühle ich mich "kaum belastbar"- dann würde ich es durchaus als psychisches Symptom einordnen. In obigem Schema als "Sonstiges" oder als "leicht reizbar" etc. ankreuzbar.

DF, Bauchweh etc. sogar diese extreme Müdigkeit laufen bei mir unter "physisch".

Ich gehe mit BB auch vor die Türe, das ging ja früher gar nicht anders. :pinch: Kleider hab ich noch reichlich aus dieser Zeit :D .

Wir versuchten hier die Auswirkungen von versehentlichen Fehltritten oder Tests an zu sprechen.

Und Hases Beitrag hatte ich komplett anders verstanden. :)

Danke für Deinen Beitrag.
Gruß BS

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fitnesshase

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Wohnort: Oberhausen

12

Freitag, 18. Juni 2010, 11:30

Ja ich meinte es auch,dass ich wegen dem Fehler und den körperlichen Beschwerden gereizt bin, nicht weil das falsche Essen mich gereizt macht!
FI, LI und andere Kleinigkeiten, die mir aber nicht den Spaß am Essen nehmen können :P

zeitseglerin

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13

Freitag, 18. Juni 2010, 12:43

Hej Blaehstop-
klar die unterschiedlichen Wahrnehmungen sind ja die Grundlage für die meisten Diskussionen bei Libase. Und anderswo.

Ich persönlich gebe nur die Hoffnung nicht auf durch eher konstruktive Beiträge andere Menschen zu Lösungsideen zu inspirieren....daher der Beitrag. Ansonsten liegt unsere Einschätzung gar nicht so verschieden; bei der Abstimmung habe ich entsprechendes angekreuzt ;)

"extremes müde-sein" bei Durchfällen halte ich auch erstmal für ein physisches Merkmal- meine Therapeutin sieht bei allen körperlichen Symptomen gerne erstmal die Psyche im Vordergrund...das haben ja schon viele in den Threats beschrieben.
Dieses "Wechselspiel" zwischen physisch und psychisch finde ich eh schwer zu durchschauen.
Die Umfrage finde ich deswegen gut: "gemeinsame Nenner" helfen mir persönlich meine Krankheit(en) besser einschätzen zu lernen.

liebe Grüße

Blaehstop

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Beiträge: 1 096

Geschlecht: Weiblich

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14

Freitag, 18. Juni 2010, 13:03

Ja Hase, genau so hatte ich es auch verstanden.

Zeitseglerin,

dieses extreme Müde sein kann auch ohne DF, BB etc. auftreten und wird z.B. in der Diagnostik-Klinik, in der ich war, als Symptom gewertet. Körperliches Symptom. Ich habe es selbst oft bei Mitpatienten gesehen, wenn dann eine Testung anschlug. Wie "Stecker gezogen" incl. schwarze Ringe unter den Augen. - Auch ohne DF. Einfach: der Mann mit dem Hammer- und man ist wie weg.

Bei Pollen-Allergikern kennt man dieses Symptom auch. Meist ja auch ohne DF.

Dieser Thread soll, wie gesagt auch Mut machen, die eigenen Symptome als solche an zu erkennen. Ich hatte bei Mitpatienten ganz oft beobachtet, dass sie es einfach mit ihrer stressigen Gesammtsituation in Verbindung gebracht haben. Erst wenn dann Nachtestungen- nach einem Zustand der Beschwerdefreiheit- wieder den gleichen Zustand hervor gerufen haben, dann waren sie selbst in der Lage es zu benennen, dazu zu stehen und es als Symptom, nicht als Auslöser, zu sehen.

Wenn wir mit unseren Ärzten nicht darüber reden, können sie es auch nicht wissen.

In diesem Sinne :thumbsup:
Gruß BS

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Meikelein

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Beiträge: 1 938

Geburtstag: 21. März 1968 (42)

Wohnort: Landkreis Osnabrück

15

Samstag, 19. Juni 2010, 07:35

Hallo BS,

ich nenne das inzwischen öfter 'Allgemeinsymptome'.

Mir ist mehr als klar, aus meiner eigenen Erfahrung, dass persönliche Unverträglichkeiten (oft wahrscheinlich durch Ausscheidungen der entsprechenden Bakterien, die dann gefüttert werden) solche Symptome machen können. Gerade rückblickend, da es mir sehr viel besser geht, sehe ich ganz klar, was ich bei mir selber durch Essen auslösen kann.

Z.B. hatte ich wie IWS diese Depri-Heul-Stimmung nach Schokolade, schon bei kleinen Mengen, die keine Bauchprobleme machten. Das hat mich endgültig von normaler Schokolade entwöhnt, Filita und verträglicher Schokokuchen gehen prima.

Wenn ich eine Therapeutin hätte, müsste sie dieses ganz klar anerkennen, sonst wäre für mich keine Zusammenarbeit möglich.

Beim Arzt erwarte ich bisher ehrlich gesagt solches Verständnis nicht, den meisten ist das eh (bislang) zu hoch.

Im Alltag jedoch übe ich mich darin, dazu zu stehen, wenn es denn mal zur Sprache kommt: dass FI und ähnliche Darmprobleme weitreichende Auswirkungen haben können, die ausserhalb des Darmes liegen. In meinem Team z.B. wissen alle, dass ich vor dem Mittagessen nicht so leistungsfähig bin und mindestens ordentlich Stulle mit Wurst essen muss, sonst bin ich 'alle' (schlapp, kalt, keine Konzentration, Faden verlieren etc.). Nach dem Mittag kann ich viel länger ohne Essen sein und leistungsfähig bleiben.

Genau so wie ich 100% dahinter stehe, dass die Auswahl des Essens einen allgemein mit verschiedenen Symptomen beeinträchtigen kann, weiß ich aber auch, dass stark negative Erfahrungen/Erlebnisse der Beginn von unterschiedlichen Veränderungen im Menschen, auch von Darmproblemen sein können.

liebe Grüße,
Meike . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . - Achte den Tag, er ist das Leben -

elodenthal

Neues Mitglied

16

Montag, 21. Juni 2010, 13:44

Symptome bei FM

Hallo,

ich wollte mal fragen, ob jemand von Euch als Symptom (einige Stunden nach dem Essen von Zucker bzw. Fructose) mit Kreislaufproblemen und Angstzuständen zu tun hatte: Ich habe das Gefühl, dass mein Blutdruck ins Bodenlose sinkt, mein Körper dann mit Adrenalin nachhilft, um ihn wieder nach oben zu puschen und ich dieses als Panik empfinde. Dabei bin ich dann zittrig und bin ein bis zwei Tage wackelig auf den Beinen:
Beim vorletzten Mal habe ich ein Eis gegessen, aber vorher eine Fruktosin eingeworfen (war evtl. zu wenig?) und ca. 3 Stunden später hatte ich das Gefühl, der Kreislauf kackt ab und ich werde ohnmächtig. Das war so übel, dass ich am nächsten Tag nicht arbeiten war. Beim letzten Mal habe ich Jalapen(j)os von Aldi gegessen - ohne Soße, weil ich dachte, nur in der Soße sei Zucker. Beide Male hatte ich ca. 2 Stunden vor Attacke noch einen Milchkaffee getrunken (trinke ich sonst auch mal, kann das auch an Unterzuckerung liegen? Hab mal gehört, dass Kaffee den Blutzuckerspiegel senkt).
Die Ärzte, die ich dazu befragt habe, sind der Meinung, es liegt an der Psyche. Die hören gar nicht richtig zu, wenn ich Symptome schildere.
Und ich bin bald soweit, dass ich mit Schiss aus dem Haus gehe, weil ich nicht weiß, wann es das nächste Mal passiert...

Viele Grüße
elodenthal

culli

Neues Mitglied

17

Freitag, 2. Juli 2010, 17:40

Hallo,

bin hier erst Neu und richtg super froh, dieses Thema hier gefunden zu haben, weil ich heute erst vom Arzt gesagt bekommen habe, ich soll nicht alles auf meine FM schieben.

Ich kann noch garnicht so richtig sagen, ob ich nur psychisch reagiere, wenn ich Fructose zu mir nehme. Ich ernähre mich seit einigen Monaten Fructosefrei, aber komme nicht wirklich gut zurecht. Leider hatte ich direkt nach dem Test auch kein Rezept für Ernährungsberatung erhalten. Erst 3 Monate später, nachdem ich wirklich schon mehr oder weniger in einer Dep war, weil ich mich nicht mehr getraut hatte irgendetwas zu essen. Die Ernährungsberatung hat mir schon sehr geholfen, allerdings ist sie auch der Meinung, dass es nicht nur Fructose sein kann.
Ich habe sehr starke Stimmungsschwankungen, von Himmel hoch jauchzen bis zu Tode betrübt. Super leicht reizbar und ständig auch dem Wasserfall nahe. Das kenne ich von mir so garnicht. Das hatte ich nie, aber seit einem Jahr total extrem, sogar super empfindlich. Nehme mir alles so stark zu Herzen und schaffe es nicht an mir abbrallen zu lassen, egal was. Dadurch kommen dann meine Schlafstörungen. Ich bin auch so richtig Energielos und Antriebslos und nur müde.

Jedenfalls war ich heute wieder bei dem Spezialisten, weil mein Hausarzt (ist Internist) und meine Ernährungsberaterin meinten, dass sie sicher sind, ich hätte evtl auch noch eine Lebensmittelallergie. Dies sollte getestet werden. Ok, war beim falschen Arzt, aber er sagte mir klipp und klar, dass ich mit 100% Sicherheit nichts anderes dabei habe und meine FM nur ganz gering wäre.
Ich solle nicht alles auf die FM schieben, sondern mal darüber nachdenken, wo es wirklich her kommt, meine Stimmungsschwankungen. Wegen der Antriebslosigkeit sollte ich doch einfach mal Sport machen. Mein Körper hätte auch keine Mangelerscheinungen, was Vitamine und Mineralien usw angeht. Das hätte er getestet. warum sollte mein Körper das auch haben.
Als ich meinte, evtl dadurch, dass ich kein Obst und Gemüse mehr esse!? Seine Antwort war nur, mein Körper bräuchte das nicht, wäre nciht wichtig.

Ich bin dann einfach gegangen, weil ich mich so zusammen reißen mußte, weil ich kurz davor war, in der Luft zu zerplatzen. Ich kam mir vor wie ein Hypochondra, aber wie kann man sich Blähungen einbilden, die so heftig sind, das man dass Gefühl hat, man geht vor Schmerzen um und vorallem den Geruch.

Nach dieser Erfahrung heute kann ich schon verstehen, wenn sich keiner traut, solche Beschwerden beim Arzt an zu sprechen.


:cursing: :cursing: :cursing: :cursing: :cursing: :cursing: :cursing: :cursing: :cursing: :cursing: :cursing:

Bilde ich mir das wirklich nur ein, oder sind solche psychischen Beschwerden doch dabei?

Lg
Culli

Sani

Foren Göttin

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Wohnort: Waldviertel, Niederösterreich

18

Freitag, 2. Juli 2010, 17:49

Ich ernähre mich seit einigen Monaten Fructosefrei, aber komme nicht wirklich gut zurecht.
Fructosefrei wären nur so Dinge wie Wasser, Milch, Fleisch, Fisch, Eier, Traubenzucker und Öl. Sogar in Reis ist etwas Fructose. Ich vermute, du ernährst dich doch nicht so fructosefrei wie du annimmst, was kein Wunder ist, wenn man an eine "typische" Ernahrungsberatung geraten ist.
Ich würde dir raten, dass du einen eigenen Thread aufmachst oder einen zum Thema Ernährung bei FM suchst und dort mal aufzählst, was du alles isst, damit wir dir Hinweise geben können, ob noch zu viel Fructose in deinem Essen ist.

Lg, Sani
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ratti

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Wohnort: Dresden

19

Montag, 5. Juli 2010, 11:49

ich hab zu dem thema auch mal eine komische frage. früher, als meine verdauung noch tadellos funktionierte (keine blähungen, kein grummeln, alles wirklich völlig normal und ideal), da hatte ich manchmal depressionen. das war dann mal einen tag lang und dann ging es wieder. das war aber sehr regelmäßig, also bestimmt 2-mal die woche über einen zeitraum von mehreren jahren. mir ist nun seit ein paar wochen aufgefallen und klargeworden, dass ich diese seltsamen depri-phasen seit einiger zeit nicht mehr habe. ich bin jetzt nur noch niedergeschlagen, wenn ich wirklich mal einen grund habe, ansonsten bin ich immer fröhlich und gut gelaunt. kann es sein, dass ich damals schon intoleranzen hatte, die sich aber nicht in geringster weise über magen-darm geäußert haben sondern nur auf die psyche geschlagen haben? oder hat sich vielleicht doch einfach nur meine persönlichkeit geändert? hat jemand von euch so etwas vielleicht auch an sich beobachtet?
... wenn ich mal groß bin, esse ich Tiramisu und trinke Tomatensaft :rolleyes:

Blaehstop

Foren Elite

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Wohnort: letztes Haus vorm Wald im Dorf am Ende der Welt, Rhld-Pfalz

20

Montag, 5. Juli 2010, 14:39

@ratti :thumbsup:

Volltreffer! In meinen Augen ist es so. Auch deshalb habe ich mir lange Gedanken gemacht, diesen Thread zu eröffnen.

Ich weiß es 100 Prozent, dass es bei mir so ist.

Ich hatte unfreiwillige Tests mit Milcheiweiß oder z.B. Ananas. Es ist bei mir definitiv so, dass es schlagartig zu einem anderen Empfinden kommt. Mit schlagartig meine ich: schon später bis zu 1 Tag nach dem Essen, aber schlagartig in Punkto: anderes Denken, Empfinden- andere Lösungsmöglichkeit- oder auch nicht. Es ist am nächsten Tag verschwunden....

Schon als Kind habe ich solche Gedanken gehabt. Nun sind sie weg. Seit über 1,5 Jahren. Auch wenn in meinem Leben derzeit alles Kopf steht und Freunde sich fragen, wie das auszuhalten ist. (Nicht die NMUs sondern meine derzeitige Wohnsituation z.B.)

Es ist mittlerweile so, dass ich es- genau wie Du- irgendwann bemwerkt habe: es fehlt mir Etwas. Etwas, was mich seit Kindheit begleitet hatte. Plan C- er taucht einfach nicht mehr auf. Allerdings kann ich es auslösen mit Essen. Es ist traurig und seltsam zu sehen, dass ich diese UVen schon so lange habe. Bauchweh war ein anderer ständiger Begleiter, seit ich denken kann und noch länger- ich war mit 5 deshalb im KKH. Es kam nix raus dabei. .. U.s.W., u.s.w....

Dass sich die Persönlichkeit geändert hat glaube ich nicht. Nee, der andere Teil, der der jetzt immer da ist, der war ja auch dabei. Das sind ja keine getrennt von einander existierende Personen oder Persönlichkeits-Anteile. Nee- ich für mich kam zu dem Schluss, das sich einfach etwas über die Persönlichkeit gelegt hat- etwas Chemisches, dass dazu geführt hat ... und hier weiß ich noch keine richtigen Worte....ich habe mich noch nicht ausgiebig mit den Fachtermini auseinander gesetzt. Kommt noch.

Es hat bei mir ja auch zu anderen "Ausfallerscheinungen" körperlicher- und neurologischer Art geführt. (Ich lerne noch die Vokabeln... im Moment habe ich dazu keine Zeit. Vielleicht weiss eine Mitschreiber/In mehr über diese, derzeit spekulativen, Zusammenhänge. Man kann sie ja auch mit Medikamenten auslösen, oder unterdrücken. Daher kam ich zu dem Schluss, dass es chemische Faktoren sein müssen, die die kognitiven Fähigkeiten auf unterschiedlichen Ebenen beeinflussen können. :poo ) Uff- ich hoffe, ich konnte ein wenig verständlich erklären was mir so durch den Kopf geht.... Über Hilfe beim Ordnen würde ich mich freuen. :D
Gruß BS

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